Triumph hat die Testergebnisse und die Daten ihres ersten Elektromotorrads bekannt gegeben.  Es bleibt allerdings bei einem Prototyp, der so nicht in Serie gehen wird.  Er soll aber einen starken Hinweis darauf geben, was zukünftig kommen wird…

Triumph hat die Testergebnisse und die Daten ihres ersten Elektromotorrads bekannt gegeben.  Es bleibt allerdings bei einem Prototyp, der so nicht in Serie gehen wird.  Er soll aber einen starken Hinweis darauf geben, was zukünftig kommen wird…

 

Daten Triumph TE-1

Das Elektromotorrad leistet 130 kW bzw. 177 PS und 109 Nm.  Für die Beschleunigung von 0 auf 60 mph (96,56 km/h) werden 3,6 Sekunden angegeben, für 0 – 100 km/h 3,7 Sekunden und für 0 auf 100 mph (160,93 km/h) sind es 6,2 Sekunden. 

Mit einer Ladung schafft es die TE-1 161 km bzw. 100 Meilen zu überbrücken.  Die Angabe bezieht sich auf einen Mix aus Stadt-, Landstraßen- und Autobahnfahrt.  Anschließend kann der Akku innerhalb von 20 Minuten von 0 auf 80 % geladen werden.  Hierbei handelt es sich um einen standardisierten Wert, der von den meisten Herstellern so angegeben wird.  Wie lange es dauert, bis die 100 Prozent erreicht werden, wird entsprechend nicht verraten. 

Laut Triumph lädt die TE-1 damit schneller als heutige vergleichbare Elektromotorräder.  Das gilt auch für die reelle Reichweite des E-Bikes.  Wenn man bei den Vergleichen bleibt, dann kann man auch die 25%ige Einsparung beim Gewicht erwähnen.  220 kg bringt der TE-1 Prototyp auf die Waage.

Triumphs erstes Elektromotorrad hat die eigenen Erwartungen sogar übertroffen, verkündet der Motorradhersteller stolz.

 

Wie fährt sie? Wie klingt sie?

Im Grunde könnte man die TE-1 von der Ergonomie, der Geometrie und der Gewichtsverteilung mit der Speed Triple vergleichen.  Rein optisch erinnert sie allerdings doch mehr an die Street Triple.  Sie soll ein für Triumph typisches Fahrgefühl bieten.  Die Gasannahme und der Drehmomentverlauf soll der Speed Triple 1200 RS entsprechen.  Scheinbar orientierte man sich hier sehr stark, um ein vergleichbares Fahrgefühl zu erzeugen.

Für den Prototyp wurde außerdem extra ein Sound kreiert, der durch das Primärgetriebe mit Schrägverzahnung erzeugt wird.  Triumph beschreibt ihn als reinen, einzigartigen und charaktervollen neuen Elektro-Triumph-Soundtrack, der sich zu einem haarsträubenden Crescendo aufbaut.

 

Kein Serienmodell aber starker Hinweis darauf

Triumph hat bekannt gegeben, dass es sich hierbei nicht um ein Serienmodell handelt.  Die TE-1 wird ein Prototyp bleiben, der allerdings starke Hinweise auf ein zukünftiges Serienmodell geben soll.  Die regenerativen Bremsen, die Motor-Generator-Einheit und das Getrieben sollen sogar noch Spielraum für weitere Optimierungen bieten, wodurch das künftige Serienmodell sogar noch stärkere Leistungsdaten erreichen könnte.

 

Rennfahrer Brandon Paasch: „Die Gasannahme der TE-1 ist unglaublich, sie ist sehr drehmomentstark, und wenn man das erste Mal Gas gibt, hat man sofort Power. Das ist natürlich das, was ich als Motorradrennfahrer liebe – ich liebe es, wenn sie superdrehmomentstark ist und sofort anspringt. „Ich konnte das Ding von Null auf 100% Gas geben und es ist unglaublich schnell, es zieht wie verrückt.“

„Ich wünschte, ich hätte sie in Daytona gehabt, diese Beschleunigung in diesem Chassis und wie sie sich in die Kurven legt – wow“, sagte Brandon Paasch. „Ich denke, das wäre ein wirklich schönes Motorrad für die Straße, einfach weil es so wendig und agil ist und sich so leicht anfühlt.“

 

Steve Sargent, Chief Product Officer, Triumph Motorcycles: „Wir haben bereits eine unglaublich positive Reaktion auf den TE-1-Prototyp von Motorradfahrern auf der ganzen Welt erhalten. Viele Menschen haben uns gesagt, dass sie zum ersten Mal ein Elektromotorrad als erstrebenswert ansehen und etwas, das sie wirklich besitzen möchten. Der TE-1-Prototyp ist der erste Schritt auf unserem Weg zur Entwicklung unseres künftigen Konzepts für die elektrische Antriebstechnologie. Die unglaublichen Ergebnisse, die er in seinem intensiven Testprogramm erzielt hat, haben uns entscheidende Erkenntnisse und Fähigkeiten geliefert, die letztlich unsere künftige Entwicklung leiten werden. Natürlich wird das endgültige Serienmotorrad nicht genau so aussehen wie das, was Sie heute hier sehen, aber Sie können sicher sein, dass die Modelle, die wir entwickeln, alle Erkenntnisse und den aufregenden dynamischen Geist des Prototyps in sich vereinen werden.“

 

„Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir nach Abschluss des Projekts Triumph TE 1 so positive Ergebnisse vorweisen können, da der Prototyp viele unserer ursprünglichen Ziele und Erwartungen übertroffen hat. Jeder im Team ist begeistert von den Ergebnissen, die wir mit unseren Partnern erreicht haben, und davon, wie die Ergebnisse des Projekts in die elektrische Zukunft von Triumph einfließen werden.“ Nick Bloor, CEO, Triumph Motorcycles.

 

„Wir freuen uns über den Abschluss der letzten Testphase des TE-1-Motorrads und damit über eine weitere Bestätigung der Leistung und Effizienz unseres skalierbaren, ultra-integrierten Motors und Wechselrichters.

Für die TE-1-Anwendung hat der Motor eine Spitzen- und Dauerleistungsdichte von 13 kW/kg bzw. 9 kW/kg erreicht, was 60 % über den Zielen der APC-Technologie-Roadmap für 2025 liegt. All dies wurde unter Verwendung von Materialien und Prozessen erreicht, die mit der Serienproduktion in der Automobilindustrie kompatibel sind, und auf einer in der Länge skalierbaren Motorplattform. Das Konzept der Skalierbarkeit des Motors, das beim TE-1 zum Einsatz kommt, diente als Sprungbrett für eine neue skalierbare Motorarchitektur, die noch in diesem Jahr angekündigt werden soll und ähnliche Leistungswerte bei wesentlich größerem Fertigungsumfang als bisher bieten wird.

Das ultra-integrierte Wechselrichterkonzept, das ebenfalls skalierbar ist, so dass die Anzahl der Siliziumkarbid-Leistungsstufen für Motoren mit größerem Durchmesser erhöht werden kann, hat sich in Bezug auf die Leistung wirklich bewährt (mit einer Leistung von mehr als 500 kW) und gibt uns die Möglichkeit, die Produktion zu optimieren oder wesentlich höhere Leistungsanforderungen zu erfüllen.

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir eine Schlüsselrolle bei diesem spannenden Projekt gespielt haben, das einen Meilenstein für Elektromotorräder und die britische Industrie darstellt.“

Andrew Cross, leitender Technologiemanager, Integral Powertrain Ltd.

 

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