Triumph Tiger 900 – Modelle vorgestellt

Die Triumph Mittelklasseenduro-Modelle wurden komplett neuentwickelt. Neben der Basis-Version gibt es zwei Rally und zwei GT-Varianten, es werden also fünf neue Tiger-Modelle auf den Markt kommen.

Neuer Motor mit größerem Hubraum

Der Motor wurde auf 888cc erweitert. Die neue Zündfolge (1-3-2) soll ein besseres Ansprechverhalten liefern und bietet daneben auch einen charakteristischen Sound.  Die Leistung bleibt unverändert bei 95 PS, jetzt allerdings Euro5-konform. Die Maximalleistung liegt bereits bei 8.750 U/min an, was 750 Umdrehungen früher als beim Vorgängermodell ist.

Die GT- und Rally-Varianten können A2-konform gedrosselt werden.

 

Ausstattung

Die Anti-Hopping-Kupplung ist Servo-Unterstützt. Die Top-Modelle sind mit Schaltassistent inkl. Blipper ausgestattet (hoch und runter schalten ohne Kupplung).

Gebremst wird mit Brembo-Stylma-Zangen und zwei 320er Bremsscheiben an der Front. Am Heck ist eine 255er Scheibe montiert.

Bei der Beleuchtung setzt man auf LED-Technik. Das TFT-Display bietet verschiedene Konnektivitätsfeatures um es z.B. mit dem Smartphone zu verbinden. Das Handy kann man dann auch gleich in einem extra Fach mit USB-Ladebuchse währen der Fahrt aufbewahren.

 

Der Stahlrohrrahmen wurde neuentwickelt. Die Sitzbank wurde schmaler gestaltet und lässt sich um 20 mm in der Höhe verstellen. Dadurch ergibt sich eine Sitzhöhe von 760 bis 780 mm. Optional gibt es auch ein Tieferlegungs-Kit, mit dem man die Sitzhöhe auf 710 mm senken kann.

 

Unterschiede der verschiedenen Tiger 900, Tiger 900 GT und Tiger 900 Rally

Die Tiger 900 ist mit ABS ausgestattet. Die Tiger 900 GT und Rally bekommen zusätzlich Kurven-ABS und Traktionskontrolle. Je nach Modell gibt es auch bis zu sechs verschiedene Fahrmodi.

Beim Gewicht liegt man je nach Modell bei 192 bis 201 kg.

 

Die Tiger 900 ist das Basismodell, die Pro-Versionen sind für Reisen auf Asphalt gedacht. Sie sind mit 19 Zoll-Vorderrädern ausgestattet (100/90 19“).

Für richtige Enduro-Fahrten sind die Rally-Varianten ausgelegt. Sie sind mit 21 Zoll Schlauchlosreifen (90/90 21“) auf Speichenrädern bestückt. Beim Hinterrad haben alle die Größe 150 /70 17“.

 

Unterschiede gibt es auch bei den Federelementen. Bei der GT und der Basis-Version stammen die Bauteile von Marzocchi. Die Upside-Down-Gabel ist in Vorspannung und Zugstufe einstellbar. Der Federweg liegt bei 180mm. Das Federbein ist in der Basis-Version nur in der Vorspannung verstellbar. Die GT-Version hat zusätzlich eine Zugstufeneinstellung. Das Federbein der Pro ist elektrisch angesteuert.

In den Rally-Versionen werden Showa-Federelemente verbaut. Die 45er Upside-Down-Gabel ist komplett einstellbar und bietet 240 mm Federweg. Das Federbein hat einen Federweg von 230 mm und ist in Vorspannung und Zugstufe verstellbar.

 

Markteinführung und Preis

Zum Verkauf stehen die fünf Triumph Tiger 900 Modelle ab Februar 2020. Bisher wurde nur der Grundpreis der Basisversion bekannt gegeben, er liegt bei 11.350 € plus Nebenkosten in Höhe von 450 €.

Es stehen über 65 Zubehörteile ab Werk zur Verfügung, mit denen man die Tiger noch weiter individualisieren kann.

 

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