1000 km Hockenheim 2017

Das erste Rennen des deutschen Langstrecken Cups, die 1000 km Hockenheim, fanden am letzten Samstag statt. 

Kurz vor dem Start der 1000 km Hockenheim

Kurz vor den Rennen wurde noch kräftigst an den Maschinen geschraubt. Letzte Feineinstellungen wurden vorgenommen und die passenden Reifen aufgezogen. Es war nämlich trocken, obwohl sie eigentlich wirklich schlechtes Wetter gemeldet hatten.

Gestartet wurde im Le-Mans Stil. Man musste also über die Strecke rennen, das Motorrad starten und los gings. Schlecht ist nur, wenn man den Transponder vergessen hat. Der Transponder registriert die gefahrene Zeit und die Runden und ohne ihn ist es so als würde man nicht am Rennen teilnehmen. Also zurück in die Box, Transponder dran und dann mit einer Runde Rückstand ins Rennen gehen. Ärgerlich, kann aber passieren…

Ein Rennen – getrennte Wertungen

Wie schon erwähnt gab es vier verschiedene Klassen, die sich nach Hubraum des Motors staffeln und getrennt gewertet werden. In den kleineren Klassen wurde pro Team mit mehreren Motorrädern gefahren. Beim Boxenstopp wurde nur der Transponder an der anderen Maschine befestigt und weiter ging das Rennen. Zum Tanken für kleinere Reparaturen oder zum Reifen wechseln hatte man also Zeit. Das sah bei der Endurance-Klasse aber anders aus. Hier wurde nur mit einem Motorrad pro Team gefahren. Dementsprechend musste das Tanken, oder Reifen wechseln also schnell gehen.

Stürze wirken sich hier auch noch mal extrem aus. Wo andere Teams einfach mit einem anderen Motorrad weiterfahren und dann mit der Reparatur beginnen muss bei Endurance erstmal das Motorrad wieder fit gemacht werden.

Stürze gibt es immer und auch technische Ausfälle kommen vor. Auch ein ausgehängter Gaszug kann für viel Ärger sorgen.

Das Wetter hielt auch einigermaßen. Es hat zwar zwischendurch immer wieder genieselt, teilweise auch anhaltend, aber der angekündigte Regen kam nicht. Die Regenreifen lagen aber immer bereit.

 

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