Yamaha arbeitet an turboaufgeladenen Motoren

Die Verwendung von Turbos kann dabei helfen den Hubraum von Motoren klein zu halten und / oder Emissionsstandards zu erfüllen. Das soll auch der Grund sein, warum Yamaha an entsprechenden Motoren arbeitet.

Bereits vor drei Jahren verriet ein Patent die Arbeiten an einem Turbo-Motor bei Yamaha. Die kommende Euro5-Norm könnte jetzt dafür sorgen, dass Yamaha diese Technik wirklich auf den Markt bringt, zumindest sprechen aktuelle Gerüchte darüber.

Mit Turbos kann die Leistung eines Motors um 30 bis 40 Prozent gesteigert werden, ohne die Lebensdauer großartig zu beeinträchtigen. Ein Nachteil eines Turbos ist allerdings das berühmte Turboloch. Der Turbo muss sich erst aufladen bevor er die Leistung bereitstellen kann, was dann erst bei hohen Drehzahlen der Fall ist.

Nach einem Gangwechsel landet man meist im Turboloch. Man hat das Gefühl, dass erstmal gar kein Vortrieb mehr generiert wird, bevor der Turbo dann wiedereinsetzt und für einen sprunghaften Anstieg der Leistung sorgt.

Die ersten Autos mit Turbos in den 70ern waren daher oft fast unfahrbar. Mittlerweile hat man das aber zumindest im PKW-Bereich in den Griff bekommen. Ein Turboloch gibt es so gut wie nicht mehr und die Mehrleistung setzt viel humaner ein.

Gerade das ist bei Motorrädern noch wichtiger als bei einem Auto, da sonst ein unkontrollierbarer Leistungseinsatz schnell in einem Umfall enden könnte. Man darf also gespannt sein was Yamaha hier zusammenbastelt.

Es wäre auch nicht das erste Yamaha-Turbo-Motorrad. Bereits in den 80er brachten sie die XJ850 Turbo auf den Markt, die aber nur ein paar Jahre gebaut wurde.

 

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