Kawasaki Endeavor könnte kurz vor Serienreife sein

Neue Patentanmeldungen zeigen, dass Kawasakis Elektromotorrad bald schon die Serienreife erreichen könnte.

 

Auch wenn Kawasaki die Endeavor bisher noch nicht als Neumodell ankündigte, so wird eine Markteinführung immer wahrscheinlicher. Auf den Bildern der Patentanmeldung sieht man Rahmen-, Motor-, Batterie-, Getriebe- und Fahrwerksteile des Elektromotorrads.

 

Ein Bild zeigt die geplante Auslieferung an Händler. Die Batterieeinheit wird separat geliefert und erst in der Werkstatt im Chassis verbaut, bevor das Motorrad an den Kunden ausgeliefert wird. Dabei ist die Batterie mit einer Steuereinheit versehen, die über Beschleunigungsmesser und Temperatursensoren verfügt. Diese konnte schon vor dem Einsatz für Assistenzsysteme genutzt werden, um beim Transport die Batterieeinheit zu überwachen und ggf. Schäden zu melden.

Daraus könnte man schließen, dass das Motorrad-Grundgerüst in vorhandenen Werken gebaut werden soll, wobei die Batterieeinheit in extra dafür ausgelegten Fabriken gefertigt werden könnte. Dadurch würde man mehr Flexibilität erreichen und müsste keine großen Anpassungen in bestehenden Werken vornehmen.

 

Man könnte hinter dem System auch einen austauschbaren Akku vermuten, der an „Tankstellen“ ausgetauscht werden kann, um lange Ladezeiten zu vermeiden. Dazu ist die Akkueinheit allerdings zu groß. Außerdem bräuchte es auch ein entsprechendes „Tankstellennetz“.

 

Die Verwendung einer separat entwickelten Batterieeinheit, die erst später montiert wird, könnte auch ermöglichen, dass die Einheit in verschiedensten Modellen genutzt werden könnte. Kawasaki hätte die Möglichkeit verschiedene Modelle um die gleiche Antriebseinheit herum entwickeln.

 

Im Hinterkopf sollte man allerdings behalten, dass Patente keine Garantie für eine wirkliche Markteinführung sind.

 

Letzte Aktualisierung am 7.11.2020 / *Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API  

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