Bosch – Sicherheitspaket für Motorräder

Übersetzung der Pressemitteilung

Weniger Unfälle: Bosch bringt den Bikes das Sehen und Hören bei

Die Technologien für das autonome Fahren von Autos erstrecken sich auf Motorräder

• Hoheisel, Mitglied des Vorstands von Bosch, sagte: „Mit Bosch erreicht die Sicherheit des Motorrads ein neues Niveau“
• Jeder siebte Motorradunfall könnte durch radarbasierte Fahrerassistenzsysteme vermieden werden.
• Mehr Sicherheit und Fahrspaß: Das Radar wird zum Sinnesorgan für Motorräder.
• Die neue Bosch-Technologie wird in die Serienmodelle von Ducati und KTM integriert

Stuttgart – Autos können mit Merkmalen wie Deformationszonen, Airbags und Sicherheitsgurten sicherer gemacht werden. Für Motorradfahrer sind die Gefahren auf der Straße jedoch viel größer: Das Risiko, bei einem Unfall Leben zu verlieren, ist bis zu 20-mal höher als das Risiko von Autofahrern. Tatsache ist, dass die Zahl der tödlichen Motorradunfälle in Deutschland im vergangenen Jahr um 9% gestiegen ist (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Vision von Bosch ist sehr klar: tödliche Unfälle für Motorradfahrer im Straßenverkehr zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen ein neues Sicherheitspaket für Motorräder entwickelt, das die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die Kollisionswarnung und die Blind-Spot-Erkennung umfasst. Das Paket basiert auf den gleichen Technologien, die autonomes Fahren in Autos ermöglichen. Ducati und KTM werden die neuen Pilotassistenzsysteme bereits im Jahr 2020 in Serienmodelle aufnehmen. Für Bosch ist dies der nächste Schritt in Richtung unfallfreies Fahren, eine Entwicklung, die den Fahrspaß nicht einschränken und nicht limitierten soll. „Bosch bringt Motorradsicherheit auf ein ganz neues Niveau“, sagte Dirk Hoheisel, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung.

Mehr Sicherheit, mehr Spaß

two motorcycles on the hills riding. friends having fun in the weekend with an excusion on their motorcycles

Studien zeigen, dass Motorradunfälle vor allem auf zwei Ursachen zurückzuführen sind: Kontrollverlust durch den Piloten und Kollision mit anderen Fahrzeugen (Quelle: Bosch-Unfallforschung). In Zukunft werden diese Gefahrensituationen im Verkehr dank der Bosch-Technologie nicht mehr auftreten. Ein weiterer Grund, Fahrzeuge mit intelligenter Sicherheitstechnik auszustatten, kommt daher, dass neun von zehn Unfällen auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Bosch, der weltweit führende Anbieter von Motorrad-Sicherheitstechnik, hat das Fahren auf zwei Rädern dank Assistenzsystemen wie ABS und der Motorcycle Stability Control (MSC) bereits deutlich sicherer gemacht. Das Unternehmen geht heute einen weiteren Schritt vorwärts. Nach Schätzungen der Bosch-Unfallforschung könnten radarbasierte Assistenzsysteme einen Sieben-Wege-Motorradunfall vermeiden. Diese elektronischen Assistenten überwachen ständig und reagieren im Notfall schneller als Menschen. Die Technologie, auf der sie basieren, kombiniert Radarsensoren, Bremssysteme, Motormanagement und HMI. Durch die Ausrüstung von Radar-Motorrädern als Sinnesorgan ist es möglich, die neuen Sicherheits- und Assistenzfunktionen für die Motorräder anzuwenden und den Raum um das Fahrzeug genau zu erfassen. Als Konsequenz erhöht dies nicht nur die Sicherheit, sondern erhöht auch das Fahrerlebnis und den Komfort. „Das Motorrad der Zukunft muss sehen und fühlen können“, sagt Geoff Liersch, Leiter der Business Unit Zweiräder und Powersports bei Bosch.

Funktionalität der neuen Bosch Motorradtechnologien:

ACC – Adaptive Geschwindigkeitsregelung

Im dichten Verkehr zu fahren und den richtigen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten, erfordert viel Konzentration und wird über lange Zeiträume sehr ermüdend. Das ACC passt die Fahrzeuggeschwindigkeit basierend auf dem Verkehrsfluss an und behält den notwendigen Sicherheitsabstand bei. Auf diese Weise können Unfälle, die durch einen unzureichenden Sicherheitsabstand verursacht werden, wirksam verhindert werden. Der ACC bietet nicht nur praktische Hilfe, sondern ermöglicht es dem Fahrer, sich insbesondere bei starkem Verkehr stärker auf die Straße zu konzentrieren.

Kollisionswarnung

Im Verkehr kann schon die geringste Ablenkung schwerwiegende Folgen haben. Bosch hat ein Kollisionswarnsystem für Motorräder entwickelt, um das Kollisionsrisiko zu reduzieren oder die Folgen zu mindern. Das System wird beim Einschalten des Fahrzeugs aktiviert und unterstützt den Piloten in allen relevanten Geschwindigkeitsbereichen. Stellt es fest, dass ein anderes Fahrzeug gefährlich nahe ist und der Fahrer nicht auf die Situation reagiert, warnt er ihn mit einem akustischen oder optischen Signal.

Totwinkel-Erkennung

Dieses System überwacht das gesamte Sichtfeld rund um das Motorrad, um Fahrern einen sicheren Spurwechsel zu ermöglichen. Ein Radarsensor wirkt als elektronisches Auge im System zur Erkennung toter Winkel und erkennt Objekte an schwer einsehbaren Orten.

MSC – Motorrad Stabilitätskontrolle

MSC Motorrad Stabilitätskontrolle ist das weltweit erste All-in-One-Sicherheitssystem für Zweiräder. Durch die Überwachung von Zweiradparametern wie dem Neigungswinkel kann das System seine elektronischen Brems- und Beschleunigungseingriffe sofort an den aktuellen Fahrzustand anpassen. Auf diese Weise kann das Bosch-System verhindern, dass sich das Fahrrad beim Bremsen in Kurven plötzlich und unkontrolliert verhärtet oder sich aufrichtet, da wo die meisten Motorradunfälle auftreten. Der neue 6D-Sensor im MSC-System ist das kleinste und leichteste Design auf dem Markt. Es verbessert die Montageflexibilität erheblich und ist weniger anfällig für Vibrationen.

Motorrad-zu-Auto-Kommunikation

Indem Motorräder und Autos miteinander kommunizieren, schafft Bosch ein digitales Schild für Motorradfahrer. Bis zu zehn Mal pro Sekunde tauschen Fahrzeuge im Umkreis von mehreren hundert Metern Informationen über Fahrzeugtyp, Geschwindigkeit, Position und Fahrtrichtung aus. Lange bevor ein Motorrad in Sicht kommt, warnt diese Technologie den Fahrer und die Sensoren in ihren Fahrzeugen davor, dass sich ein Motorrad nähert. Dies ermöglicht ihnen, besser und defensiver zu fahren. Der öffentliche WLAN-Standard (ITS G5) dient als Grundlage für den Datenaustausch zwischen Motorrädern und Autos. Durch Übertragungszeiten von wenigen Millisekunden zwischen Sender und Empfänger können teilnehmende Verkehrsteilnehmer wichtige Informationen zur Verkehrssituation generieren und übertragen.

Notruf, Pannenruf und Informationsruf

Auf der Basis intelligenter Crashalgorithmen erkennt eCall, wenn ein Motorradfahrer in einen Unfall verwickelt ist, sendet automatisch einen Notruf und informiert den Rettungsdienst über die Art des Fahrzeugs und seine Position. Für den Fall, dass das Zweirad ausfällt, kontaktiert der bCall selbständig die Werkstatt und sendet die notwendigen Daten. Der iCall ist ein hilfreicher Assistent auf jeder Straße. Dies macht den Zugriff auf Serviceinformationen wie den Standort der nächsten Tankstelle einfach und unkompliziert.

 

 

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