Vorwurf Illegales Rennen – Fahrer meldet sich zu Wort

Am 02.08.2019 ereignete sich in Cadenberge ein Unfall, die Polizei ermittelt wegen einem illegalen Kraftfahrzeugrennen. Der unfallbeteiligte Motorradfahrer meldet sich jetzt zu Wort und erhebt selbst Vorwürfe gegen die Polizei.

Vorwurf Illegales Rennen – Fahrer meldet sich zu Wort

Der 22-jährige Dachdecker fuhr vergangenen Freitag mit dem Motorrad zum Tanken an eine Tankstelle an der B73. Dort waren auch eine Honda Fireblade, sowie einige Autos. Nach eigenen Angaben kannte der 22-Jährige den Fahrer der Blade nicht. Anwohner sollen die Blade mehrfach die B73 hoch- und runterfahren gesehen haben.

Nach dem Tankvorgang machte sich der 22-Jährige mit seiner gedrosselten Hornet auf den Heimweg. Da er nicht an die derzeitige Sperrung der Bahnhofstraße in Cadenberge dachte, musste er umdrehen und fuhr dann auf direktem Weg über die B73 nach Hause.

 

Vorfahrt genommen – Unfall

Gegen 22 Uhr bog ein 45-Jähriger aus Oberndort, von der Schützenstraße kommend, mit einem Mercedes-Sprinter nach links auf die B73. Dabei übersah er den Hornetfahrer. Die Polizei geht davon aus, dass der Motorradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sei, bei der Vollbremsung das Vorderrad verlor und auf den Sprinter aufgefahren ist. Er soll sich direkt vor dem Unfall mit einem anderen Motorrad ein illegales Rennen geliefert haben.

Der Hornetfahrer wurde von seiner Maschine geschleudert und kam auf der Gegenfahrbahn zum Liegen. Die Hornet hatte sich unter dem Sprinter verkeilt, was das Bremsvermögen des Sprinters beeinflusst haben soll und wodurch dieser erst 100 Meter später zum Stehen kam.

Der Hornetfahrer zog sich nur ein paar Prellungen zu, wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und lehnte es ab, ins Krankenhaus gebracht zu werden.

 

Vorwurf: Illegales Rennen & keine gültige Fahrerlaubnis für das Motorrad

Die Polizei ermittelt wegen illegalem Kraftfahrzeugrennen und überhöhter Geschwindigkeit gegen den 22-Jährigen.

Der Beschuldigte weist diese Vorwürfe von sich und erhebt selbst Vorwürfe gegen die Polizei. Er fand es nicht in Ordnung, direkt nach dem Unfall und noch im Rettungswagen von der Polizei befragt worden zu sein. Er wurde direkt als Raser abgestempelt, so sein Vorwurf.

Die Polizei soll außerdem zuerst bekannt gegeben haben, dass der Fahrer nicht die gültige Fahrerlaubnis für die Hornet habe. Entsprechend fand die Berichterstattung in den Medien statt.

Dabei hat der Fahrer den A2-Führerschein und die Hornet war ordnungsgemäß auf 48 PS gedrosselt. Die Polizisten hatten ihn vor Ort nicht mal nach den Fahrzeugpapieren oder dem TÜV-Gutachten zur Drosselung gefragt, der Vorwurf war also an den Haaren herbeigezogen, – so gibt es der Beschuldigte an.  

Er kann auch den Vorwurf des illegalen Rennens nicht nachvollziehen. Weit und breit war kein anderes Auto oder Motorrad. Die Polizei kommentiert das nur damit, dass die Ermittlungen bezüglich eins zweiten Motorrades noch andauern würden.

Der Biker vermutet, dass er an der Tankstelle gesehen wurde, wo auch die Fireblade stand und sich dann jemand was zusammengereimt hat.

 

Biker überlegt, sich juristisch zu wehren

Besonders stört ihn, dass sich die Vorwürfe herumgesprochen haben und er nicht mehr unerkannt durch Cadenberge laufen könnte, ohne auf den Unfall angesprochen zu werden. Ständig wird ihm das angebliche Rennen vorgeworfen.

Er überlegt juristisch gegen die Vorwürfe der Polizei vorzugehen, um seinen Ruf wiederherzustellen.

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