Nicht ganz unauffällige Fahrerflucht

Nach einem Auffahrunfall mit Fahrerflucht wird jetzt der Kalifornier George V. angeklagt. Den Unfall nicht bemerkt zu haben, kann der Fahrer des Minivans nicht wirklich behaupten, da er die Honda CBR als Kühlerfigur eine längere Strecke vor sich her schob.

 

Der Unfall ereignete sich auf dem Freeway SR-91. Der Minivan prallte mit hoher Geschwindigkeit auf die Honda CBR600, die nach Aussagen des Motorradfahrers mit ca. 65 mph (104,61 km/h) unterwegs war. Der Biker wurde durch den Aufprall vom Motorrad geschleudert und klagte im Anschluss über Schmerzen in Armen und Beinen. Durch seine komplette Schutzausrüstung wurden schlimmere Verletzungen verhindert.

 

Der 25-jährige Van-Fahrer flüchtete von der Unfallstelle und schob das Motorrad, das sich in die Autofront gekeilt hatte, vor sich her. Funkensprühend fuhr er weiter, bis er eine Ausfahrt nahm und das Motorrad von seinem Fahrzeug trennte und liegen ließ. Dabei löste sich auch die Stoßstange des Vans.

Er setzte seine Flucht fort und stellte den Van gut zwei Kilometer weiter ab. Zu Fuß flüchtete er weiter.

Später meldete er seinen Van als gestohlen. Da es sich um ein recht ungewöhnliches Gespann handelte und auch noch mit starkem Funkenflug auf dem Freeway unterwegs war, zog es einiges an Aufmerksam auf sich. „Will Panda“ (YouTube-Name) filmte das Spektakel mit seinem Handy und lud es auf seinem YouTube-Kanal hoch. Bereits zwei Stunden nach dem Unfall wurde George V. festgenommen.

 

Der Motorradfahrer sagte gegenüber WMBF News: „Oh, dieser Typ hat versucht, mich zu töten … ich glaube, es war beabsichtigt, als hätte er mich gejagt.“

Dafür konnten scheinbar keine Anzeichen gefunden werden, da die Anklage auf Fahrerflucht läuft und eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis vorsieht.

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Letzte Aktualisierung am 27.09.2020 / *Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API  

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