MotorradDemo München – Änderungen im Ablauf

Die geplante Demonstration am 04.07.2020, gegen die Empfehlung eines Fahrverbotes für Motorräder an Wochenenden und Feiertagen, muss etwas anders ablaufen als ursprünglich geplant.

Wie die Blue Peer, die Veranstalter der Demo, auf ihrer Facebookseite bekannt gegeben haben, gestalteten sich die Gespräche über die Durchführung der Veranstaltung mit dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) etwas schwierig. Scheinbar wollte man nur 3.000 Motorradfahrer auf die Theresienwiese lassen.

 

Großer Motorradkorso um den Mittleren Ring (im Uhrzeigersinn)

Die Blue Peers haben sich aus diesem Grund entschlossen die Kundgebungen vor und nach der Demofahrt über den mittleren Ring abzusagen bzw. diese zu einem späteren Zeitpunkt online nachzureichen. Die Demofahrt auf dem mittleren Ring wird aber stattfinden!

Alle Gruppen, die zum Korso kommen und auch alle einzelnen Teilnehmer, werden gebeten, über die Autobahnen anzureisen. Das Timing sollte so geplant werden, dass alle pünktlich um 10.30 Uhr auf den Mittleren Ring einfahren. Bitte dabei wie in der Karte eingezeichnet IM UHRZEIGERSINN einfahren.

 

Der komplette Mittlerer Ring soll mit Motorrädern gefüllt werden

Der Plan sieht vor, dass der normale Verkehr in der ersten Runde um den Ring ausscheidet, so dass nur noch Motorräder auf dem Mittleren Ring im Uhrzeigersinn unterwegs sind. Die zweite Runde ist als fortbewegende Versammlung / Korso geplant. Ziel ist es den Mittleren Ring komplett mit Motorrädern zu füllen. In der dritten Runde sollten alle Teilnehmer den Ring wieder selbstständig in Richtung Heimat verlassen.

 Natürlich gelten auch hier die Corona-Auflagen. So muss man einen Mindestabstand von 1,5m einhalten, einen Mund-/Nasenschutz tragen (oder geschlossener Helm) und Fahrer dürfen die Motorräder nicht tauschen.

 

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6 Kommentare

  1. Als Anwohner des Mittleren Ring in München bedanke ich mich für die extreme Lärmbelästigung. Ob das lm Sinn des Demonstration ist, wage ich zu bezweifeln…. stundenlang… uns dröhnen die Ohren… nochmals herzlichen Dank für einen versauten … eigentlich ruhigen Samstag Vormittag

    • Ja was für ein Glück das dies jeden Samstag passiert und dann auch noch mitten in der Nacht. Aber spaß beiseite, es stimmt schon das es am mittleren Ring in München normalerweise immer ganz ruhig ist da dort normalerweise nichtmal Autos fahren.

      Und da haben wir es wieder für den einen ist es Lärm, den anderen geiler Sound.
      Ich fand es super und die meisten Motorradfahrer konnten sich auch benehmen.
      Viele Schaulustige unbeteiligte Leute die auf Brücken oder am Straßenrand standen fanden dies scheinbar auch zimlich cool, und feierten die Aktion mit.

      Die Demo dauerte vielleicht 4-5 Stunden, ich finde das ist auszuhalten, auch für unbeteildigte Leute.

      • Das Problem: die (Mehrheit der) winkenden Passanten auf den Brücken haben keine Ahnung, dass das eine Demo und keine Parade war! Habe sie angesprochen und die wussten nicht warum hier der Lärmzirkus veranstaltet wurde!!! Hupen gegen Lärmschutz – ganz klar ein Fehler!
        War nie für Fahrverbote, wollte selbst den Motorradführerschein machen, aber mittlerweile: hoffe ich auf wirklich harte Grenzwerte, strenge Messverfahren und im Notfall empfindliche Verbote und Strafen!

      • SandroYamahaFahrer – sie wohnen offensichtlich nicht am Ring. Je höher das Stockwerk, desto größer der Schalldruck! Leider wohne ich dazu an einer Tunnelein- bzw Ausfahrt wo alles zusätzlich hallt… Das Dauerhupen, knattern und die tieffliegenden Hubschrauber der Polizei/bayrischen Rundfunk waren zusätzlich zum durch defektes Zweirad provozierten Tunnelnotalarm, der reinste Terror!!! Allerdings schön, dass sie so schön ruhig wohnen und Motorengeräusche als Wohlklang empfinden. Leider sind nicht alle Menschen in so einer Situation.

    • Ich wohne ebenfalls am Ring und frage mich – wie oft muss man ohne Helm auf den Kopf fallen, um mit Lärm gegen Lärmschutzpläne demonstrieren zu wollen???
      Hupend, knatternd, Hubschrauber-Einsatz und Tunnelsperrung verursachend die Anwohner zu terrorisieren – das soll konstruktiv sein??? Oder will hier eine Minderheit durch mehr Lärm mehr Geltung erlangen?
      Jedenfalls rast jede Woche jmd durch meine Wohnstraße (Tempo 30) mit einer seiner Rennmaschinen und beschleunigt absichtlich mehrmals… Immer in komplett weisser Montur und Solarium-verbranntem-Leder… Poser…
      Warum jetzt hier Motorradfahrer – den mittleren Ring zeitweise für alle Autofahrer „sperren“ wollen, um gegen drohende Grenzwerte, Sperrungen und zusätzliche Kompetenzen der Behörden zu demonstrieren, ist wirklich schizophren und keine gute Idee.

  2. Hallo Ihr Lieben! Es ist immer gut seine Meinung zu äußern! Danke für Deine Tom! Demonstrationen verursachen zumeist und u.a. kurzfristige Lärmbelästigungen und ggf. auch Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs. Schweigend gegen ein zukünftiges Fahrverbot, das viele von uns betreffen würde, zu demonstrieren, passt m.E. hier auch nicht. Die Überregulierung in unserem Land sollte aufhören sowie das Allgemeinabstrafen wegen eigentlich hinnehmbarer, kurzfristiger Beeinträchtigungen weniger. Ein bisschen mehr Toleranz täte uns allen sehr gut. Augenmaß bitte und leben und leben lassen! Danke an alle Demo-Biker!!!!

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