Keine Motorräder mehr am Pikes Peak?

Nach dem tödlichen Unfall von Carlin Dunne, beim letzten Race to the Clouds am Pikes Peak, wird über eine Abschaffung der Motorradklassen nachgedacht.

Keine Motorräder mehr am Pikes Peak?

Carlin Dunne verunglückte am 30.06.2019 bei dem Bergrennen in Colorado (USA). Er stürzte im Rennen der Exhibition-Class mit dem Renn-Prototyp der Ducati Streefighter V4. In der letzten Kurve vor dem Ziel, verlor er wegen Bodenwellen die Kontrolle über das Motorrad. Er fuhr gerade eine absolute Rekordzeit. Seit 2014 ist er der dritte Racer, der am Berg sein Leben verlor.

Die Lokalzeitung „Colorado Gazette“ berichtet darüber, dass Rennleiter Megan Leatham in einer Mail Überlegungen zur Abschaffung der Motorradklassen thematisierte. Der Verantwortliche für die Strecke, Jack Glavan, soll auch schon angedeutet haben, bestimmte Klassen aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen zu nehmen. Die Berechtigung dazu hätte er.

Eine finale Entscheidung dazu wurde noch nicht getroffen. Schon vor Jahren gab es ähnliche Überlegungen. Das Reglement wurde angepasst, so dass es Supersport-Bikes verboten wurde am Bergrennen teilzunehmen. Man befürchtete einen Leistungswettstreit am Berg, der zu gefährlich werden könnte.

Mittlerweile ist man an einem Punkt, an dem viele Hersteller Naked-Bikes im Programm haben, die Leistungstechnisch mit Supersportlern mithalten können. Der Renn-Prototyp der Streetfighter V4 soll deutlich über 200 PS leisten…

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