Wunderlich sagt Teilnahme an der Motorradmesse in Dortmund ab

Der auf BMW spezialisierte Motorrad-Zubehörhersteller Wunderlich hat sich mit der momentan schwierigen Situation bezüglich der Verbreitung des Coronavirus auseinandergesetzt und beschlossen die Teilnahme an der Motorradmesse in Dortmund abzusagen.

 

 „Das Anpassen des Verhaltens der Menschen an die durch das Corona Virus bestimmte Lebenswirklichkeit ist -leider- all­gegenwärtig. Die Sorge um die Verletzlichkeit der Gesundheit durch das Virus ist spürbar. Wir nehmen diese elementare Verunsicherung und Besorgnis unserer Kunden wahr und haben uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, uns der Realität zu stellen und unseren Messeauftritt am kom­menden Wochenende in Dortmund abzusagen.“ , teilte Frank Hoffmann, Geschäftsführer der Wunderlich GmbH, am Mon­tagmorgen mit.

„Die Gefahr und das Risiko sind diffus. Angesichts der aktu­ellen Informationslage möchte ich auch meine Mitarbeiter dem erhöhten Risiko einer Großveranstaltung nicht ausset­zen.“ , ergänzt Hoffmann und führt weiter aus: „Wir schätzen den unmittelbaren Kontakt und Gedankenaustausch mit unseren Kunden auf Messen und Veranstaltungen sehr. Den­noch sind wir überzeugt, dass dieser Schritt, den wir aus Ver­antwortungsbewusstsein für unsere Kunden und Mitarbeiter gehen, gegenwärtig der einzig richtige ist, auch wenn unse­rerseits alle Planungen und Vorbereitungen für diese wich­tige Messe getroffen worden sind.“

Die Motorradmesse in Dortmund öffnet ihre Pforten bereits am kommenden Donnerstag (05.03.2020). 

 

Persönlicher Kommentar:

Wenn man bedenkt, dass Wunderlich bereits alle Messevorbereitungen getroffen hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem die nicht zu unterschätzenden Kosten für den Messestand tragen muss, kann man davon ausgehen, dass diese Entscheidung der Firma Wunderlich richtig viel Geld kostet. Umso mehr Respekt gebührt Frank Hoffmann, der die Gesundheit seiner Mitarbeiter über das verlorene Geld und den Verlust des Werbeeffekts durch den Messeauftritt stellt.

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