Auch ein Driften kann zur Beschlagnahmung des Führerscheins führen

Ein 20-Jähriger aus Herne wollte um einen Kreisverkehr driften und wurde von der Polizei erwischt. Es wird wegen einem illegalen Rennen ermittelt.

Im vorliegenden Fall handelte es sich zwar nicht um einen Motorradfahrer, aber die Tatsache, dass wegen eines Drifts im Kreisverkehr der Führerschein beschlagnahmt wurde, dürfte auch für Biker interessant sein.

 

Am 04. Januar führten Zivilpolizisten gegen 1.05 Uhr eine Personenkontrolle durch, als sie den 20-jährigen Autofahrer aus Herne bemerkten. Dieser bog mit hohem Tempo vom Bahnhofsplatz in Herne in einen Kreisverkehr ein. Er brachte das Heck des Fahrzeugs zum Ausbrechen und driftete einmal um den Kreisverkehr. Kurz vor der Ausfahrt bremste er stark ab, da er, laut Polizeibericht, kurz davor war, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

 

Die Beamten hielten den Fahrer an und gaben sich zu erkennen. Sie beschlagnahmten den Führerschein. Der 20-Jährige reagierte mit einem „Nicht schon wieder“, da er nach einer MPU erst vor Kurzem seinen Schein wiederbekommen hatte.

Es wird nun wegen „grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fortbewegens als Kfz-Führer zum Erreichen einer höchstmöglichen Geschwindigkeit“ (§315d (1) Nr. 3 StGB) ermittelt – umgangssprachlich wegen einem illegalen Rennen.

 

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