Motorrad-Demo in Nürnberg – Bericht

Am 1. Mai fand die Motorrad-Demo in Nürnberg statt. Laut Medienberichten nahmen rund 7.500 Motorradfahrer daran teil und protestierten gegen die Drucksache 125/20 und einem dadurch möglichen kompletten Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen, aber auch gegen die Einführung des Tiroler-Modells. 

Ursprünglich war die Demo zwei Wochen früher geplant, musste wegen der angekündigten winterlichen Wetterlage aber kurzfristig noch mal verschoben werden.

 

Trotz Verschiebung und kalten Temperaturen ein Statement

In ganz Deutschland fanden am Tag der Arbeit traditionell viele Demos statt. Aus diesem Grund musste die geplante gemeinsame Fahrt durch Nürnberg abgesagt werden, da die Polizei nicht genug Kräfte zur Verfügung hatte, um den Korso abzusichern bzw. die Kreuzungen für den Korso zu sperren. Obwohl das für Viele ein Argument gewesen sein könnte, nicht zur Demo zu kommen, und obwohl auf das Wetter am 1. Mai recht frisch war (zur Mittagszeit hatte man in der Spitze vielleicht 12 Grad, bei der Anfahrt zum Teil nur 5) ließen sich laut Medienberichten rund 7.500 Teilnehmer nicht davon abhalten, für die eigenen Rechte zu demonstrieren. Laut dem Veranstalter dürften es auch noch mehr Teilnehmer gewesen sein: „Bei 9.000 hat man aufgehört zu zählen“. Aber diese Diskussion gab es bereits bei der Demo im letzten Jahr. Da wurde die offizielle Teilnehmerzahl auch bereits schon recht konservativ geschätzt.

 

Größte und friedlichste Demo

Über die Demo wurde auch auf verschiedenen Radio-Kanälen und auch im Fernsehen berichtet. Wo man zuerst Bilder von anderen Demos sah, bei denen Teilnehmer und Polizisten aneinandergerieten und auch Wasserwerfer zum Einsatz kamen, blieb die Nürnberger Demo absolut friedlich und auch die Corona Maßnahmen wurden eingehalten. Dabei war es deutschlandweit die größte Demo an diesem Tag.

Dass die Demo friedlich blieb, ist keine Überraschung und wäre eigentlich auch gar nicht erwähnenswert gewesen, da man hier aber den Kontrast so schön gezeigt bekommen hat, sieht man mal wieder, dass Motorradfahrer nicht diese wilden Rowdys sind, als die man sie leider so oft darstellen mag. Das dieses schlechte Bild in der Öffentlichkeit auch gar nicht so sehr verbreitet ist, sah man auch an den vielen „Besuchern“ der Demo, die am Straßenrand standen und das Ereignis fotografierten und filmten. Darunter eine ganze Menge an Kindern, die sich auch nicht die Ohren zuhalten mussten, sondern mit einem dicken Grinsen den Bikern zugewunken haben.

 

Insgesamt gab es vier Redebeiträge, die ich in einem Video noch veröffentlichen und anschließend hier ergänzen werde (das Video oben geht am 03.05.2021 um 18 Uhr online). Die sehr interessanten Reden stammen von John – Mitglied bei RideFree 2020 und Veranstalter, Rita Daßler von der FDP, Nicole Bauer von der FDP und Markus bzw. Haemmer von Ambassadors for Jesus Christ, der auch eine Motorradsegnung durchführte.

 

Nur noch als kleine Notiz, die Drohnenaufnahmen stammen vom Ende der Veranstaltung, als die Teilnehmer bereits dabei waren den Platz zu verlassen. Der Platz war im Vorfeld komplett gefüllt, also lasst euch von diesen Bildern nicht täuschen.

 

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1 Kommentar

  1. Nach der langen Winterzeit und den ewigen politischen Debatten im Fernsehen sowie ständigem Corona, hat man das Lebensgefühl des Motorrad-Fahrers fast schon vergessen!
    Das erste Bikerereigniss seit über einem Jahr hat mir persönlich wieder ins Gedächtnis gerufen, dass es doch tatsächlich noch diese Menschen gibt die meine Passion für das Motorradfahren teilen und doch nicht alle auf der „radikal-Grünen“ Welle reiten.
    Versteht mich nicht falsch, auch ich bin immer mehr Umweltbewusst und möchte eine intakte Welt meinen Kindern hinterlassen, aber ich möchte auch dass meine Kinder noch sich für etwas begeistern dürfen, was nicht einzig der grünen elitären Metropol-Oberschicht ins Konzept passt!
    Aus diesem Grunde Danke für dieses, seit langem vermisstes und fast schon vergessenes Lebensgefühl!

    In diesem SInne eine sichere Saison allen!

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