Kesselberg – Leitschwellen sollen Unfälle verhindern

Quelle: Staatl. Bauamt Weilheim

Da es am Kesselberg immer wieder schwere Unfälle, gerade mit Motorrädern gab, wurden schon einiges ausprobiert um die Strecke „sicherer“ zu machen. Fahrverbot am Wochenende, Überholverbote, Rüttelstreifen und, ein wohl wirklicher Sicherheitsgewinn, Unterfahrschutz an den Leitplanken. Da diese Maßnahmen aber nicht den gewünschten Erfolg hatten. Kommt jetzt ein neuer Versuch. Nein, kein generelles Fahrverbot für Motorräder, sondern sogenannte Leitschwellen.

Die Fahrbahnen werden hiermit getrennt und ein überfahren ist nur äußerst langsam möglich, so dass ein Krankenwagen im Notfall auch drüberfahren könnte. Mit dem Motorrad in Schräglage ist das aber nicht zu empfehlen.

Quelle Staatliches Bauamt Weilheim
Quelle Staatliches Bauamt Weilheim

Die Arbeiten haben am vergangenen Montag begonnen und sollen vor allem das Kurvenschneiden verhindern. Denn sie werden nur in Kurven angebracht, also nicht durchgängig. Auch im Winter bleibt die ca. 60 Zentimeter hohen Fahrbahntrennung stehen. Platz für den Räumdienst gibt es.

Die Kosten für die Fahrbahntrennung belaufen sich auf ca. 50.000 € inkl. der erforderlichen Beschilderung.

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1 Kommentar

  1. Bezüglich den Leitschwellen am Kesselberg….frage ich mich wirklich ob das nicht ein Schildbürgerstreich ist. Denn wohl selbst das leichteste berühren wird wohl zum Sturz führen, Glasfasersplitter über die Fahrbahn verstreut tragen wohl nicht zur Fahrsicherheit bei. Auch Radfahrer sind hier wohl gefährdet. Denn die Jungs und Mädls im Latexhöschen werden wohl noch schnell beim Berühren dieser Leitschienen zum Sturz kommen.
    Ich denke eine oder mehrere CCTV Kammeras oder Blitzer (von vorn und hinten) hätten hier geholfen. Selbst wenn der eine oder andere Biker immer noch meinen könnte er sei nicht gefahren, das geht einmal und danach führt er ein Fahrtenbuch. So hätte man die Streche überwachen können und eben auch ermitteln wenn zuviele biker anwesend sind und dann mal mit einer Streife etwas Beruhigung beibringen können.
    Aber wie gesagt, ich halte das für einen Schildbürgerstreich, getroffen von einem Fantasielosem Wesen der sich die Gefahren durch diese Maßnahme nicht ausmalen kann.

    Dennoch sehe ich hier auch 2 Vorteile. Zum einen erzieht es zum genaueren Fahren, den nun gibt es keine sicherheitsmarge mehr (warum haben die nicht gleich die Leitplanken abmontiert oder durch hellebarden ersetzt…jeder struz käme dann einem sprung in den Mixer gleich…?).
    Der zweite Vorteil ist, das es nicht mehr die Autofahrer gibt die über den doppelstreifen kreuzen um zum Parkplatz zu kommen oder gleich noch besser auf der Fahrbahn in der Kurve wenden.
    Der Dritte Vorteil und wohl der wichtigste, keiner der Autofahrer wird wohl mehr die Kurven schneiden, wie oft ist das schon in der Schweinekurve vor dem Aussichtsparkplatz passiert.

    Ich wette das in 2-3 Jahren wieder verschwindet, denn durch das anbohren der Fahrbahndecke wird wohl mehr Feuchtigkeit eindringen und im Winter zu mehr Straßenschäden führen die dann im Sommer wieder ausgebessert werden müssen. Aber vielleicht war und ist das ja nur eine ABM Aktivität für die örtlicher Straßenbaumeisterei…..eben doch kein Schildbürgerstreich sondern eine wohlüberlegte Geldmacherei.

    Mein Vorschlag wäre mehr Polizei vor Ort, je nachdem auch Gespräche mit allen Verkehrsteilnehmen und vielleicht Schilder mit der Ermahnung an gegenseitigen Respect. Scheint auch den BAB zu wirken und auch in den Fußballstadien.

    Ciao Ciao
    Andy

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