Halloween „Ride-Out“ endet mit insgesamt 15 Jahre Gefängnis

Quelle: YouTube / West Yorkshire Police

Halloween 2016, mehr als 100 Biker versammelten sich in Leeds / England. Sie trafen sich in der Kirkstall Road fuhren dann gemeinsam in die Innenstadt, auch durch Fußgängerzonen, Arkaden und störten im allgemeinen den Verkehr.

Halloween Ride Out 2016 endet im Gefängnis

 Den Halloween Ride gibt es schon lange. Im Normalfall wird er in Amerika von Stuntridern zelebriert, die sich im Halloween-Kostüm auf ihre Motorräder schwingen und auf öffentlichen Straßen ihr Können zeigen.
In Leeds war das anders. Keine Kostüme, keine Stuntrider. Trotzdem, die Situation wurde in den Medien und von Anwohnern mit Szenen aus dem Endzeitfilm Mad Max verglichen.

Jetzt darf sich aber jeder dazu selbst ein Bild machen, denn die West Yorkshire Police hat Videomaterial der Verkehrsüberwachung und weiterer Aufnahmen auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht.

Zusehen ist eine Masse an Motorradfahrern die durch die Stadt fahren, links und rechts am Verkehr vorbei, teilweise über Füßgängerwege und durch Fußgängerzonen. Sogar einen Wheelie kann man auf dem Material entdecken. Ganz klar verkehrswidriges Verhalten, Sachbeschädigung oder eine wirkliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sieht man aber nicht.

 

Quelle: YouTube / West Yorkshire Police

Das Gericht hat hart durchgegriffen

Durch das Videomaterial konnten einige Fahrer identifiziert werden und das Gericht hat hart durchgegriffen. Organisator David Armitage, der selbst gar nicht an der Veranstaltung teilnahm, wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Richter Geoffrey Mason wollte ganz bewusst für Abschreckung sorgen, denn eine Veranstaltung dieser Art könnte ernste Auswirkungen auf die Stadt haben.

Das Verhalten dieser und anderer Personen in dieser Nacht brachte Menschen in Gefahr, verursachte unnötige Angst in der Öffentlichkeit und schuf ein Bild der Gesetzlosigkeit in der Stadt, was man nicht durchgehen lassen kann.

Ob wirklich so eine Gefahr von den Bikern ausgeht kann durch das Videomaterial jetzt jeder für sich entscheiden. Das Gericht sah es jedenfalls so.
Neben dem Veranstalter müssen noch 12 Teilnehmer wegen öffentlicher Belästigung und asozialem Verhalten ins Gefängnis. Alle mindestens ein Jahr. – Insgesamt wurde hier mit 15 Jahren Gefängnis bestraft.

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